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Open Source Monitoring Conference 2018


Wie in den vergangenen Jahren besuchten wir auch in diesem Jahr wieder die OSMC. Vom 5. bis 8. November fanden sich hierzu schätzungsweise 200 Monitoring-Experten und Interessierte aus ganz Europa und vereinzelt auch darüber hinaus in Nürnberg ein. Für alle Daheimgebliebenen berichten wir hier von der immer wieder tollen Veranstaltung.

Die Räumlichkeiten des Holiday Inn sind nach wie vor ein ausgezeichneter Austragungsort. Er bietet ausreichend Platz mit Restaurant und Bar, sowie einen kleinen Fitnessraum und eine Sauna. Neben der Verpflegung durch das abwechslungsreiche und reichhaltige Buffet zu den Hauptmahlzeiten, werden die Teilnehmer auch zwischen den Talks mit Getränken und Süßem versorgt. Ein von der Netways aufgebautes Bällebad inklusive Gin-Bar bot den Teilnehmern in diesem Jahr einen tollen Empfang.

Im Mittelpunkt der Konferenz standen die vielen interessanten Vorträge rund um das Thema Monitoring in der Open-Source-Welt. Wie sich die IT in den Unternehmen über die Jahre verändert, so verändern sich auch die Themen der Talks. Konnte man bereits im vergangenen Jahr einen kleinen Trend hin zu Automation und Integration der Tools in dynamische Infrastrukturen wahrnehmen, so führt dieser Trend weiter fort. Dies wurde auch durch die Themen in diesem Jahr unterstrichen.

Themen, Trends, Tendenzen und Workshops der IT-Monitoring Welt

Folglich sind es die Themen Logfile-Monitoring, Monitoring von dynamischen Umgebungen und Managed Microservices, Error und Event Tracing, Application Performance Monitoring, sowie Metrics-Collection für weiteren Erkenntnisgewinn, beispielsweise Anomaliedetektion, die in der IT-Monitoring-Welt derzeit einen verstärkten Stellenwert einnehmen. Analog dazu behandelten auch die angebotenen Workshops an Tag 1 der Konferenz diese Themen (Icinga2 & Puppet, Ansible, Prometheus, Graylog).

Neben den wahrgenommenen Trends fallen die klassischen Monitoring-Themen aber nicht weg. Geht die Tendenz zwar hin zu dynamischen Infrastrukturen, folgen dieser nicht alle. Gerade KMU (kleine und mittlere Unternehmen) scheuen oft den Weg und den damit verbundenen Aufwand. Zweifelsfrei muss dieser Ansatz auch nicht zu jedem Unternehmen und deren Arbeitsweisen passen. Hinsichtlich der Monitoring-Lösungen können aber auch diese Unternehmen von dem aktuellen Trend profitieren. Auf der anderen Seite werden nämlich auch die Monitoring-Tools dynamischer. Eine Monitoring-Lösung ohne API oder eine andere Automatisierungsmöglichkeit ist heute selbst in statischen Umgebungen undenkbar und wird in Zukunft nicht mehr bestehen können. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Integrationsmöglichkeiten. So bieten immer mehr Lösungen Möglichkeiten die gesammelten Metriken in eine TimeSeriesDatenbank der Wahl zu senden, um anschließend mittels Grafana Visualisierungen selbiger vorzunehmen, oder Analysen durchzuführen.

Vorstellung Sensu Go von Sean Porter (Kanada)

Aus becon-Sicht hat uns besonders gefreut, dass Sean Porter, Founder und CTO von unserem Partner Sensu Inc., die weite Reise aus Kanada auf sich genommen hat, um in seinem Vortrag Sensu Go vorzustellen. Sensu Go, welches unter der Version 5.x weitergeführt wird, ist ein Rewrite von Sensu 1.x (Ruby) in der Programmiersprache Go. Am 30. November 2018 wird Sensu Go offiziell stable released. Sensu Go ist eine Monitoring-Lösung und Event Pipeline zum Überwachen von IT-Infrastrukturen. Es spielt seine Stärken insbesondere in dynamischen Umgebungen aus. Mehr Infos zu Sensu findet man hier.

Links

Eine ausführliche Themenübersicht der Vorträge und der Redner gibt es auf der Seite der OSMC.
Die aufgezeichneten Talks kann man sich – sobald veröffentlicht – auf dem YouTube Kanal der Netways unter folgendem Link ansehen: Netways GmbH – YouTube Kanal

Die Netways schafft es wieder und wieder ein sehr gelungenes Event mit toller Organisation und guter Atmosphäre auszutragen. Die becon GmbH wird auch im nächsten Jahr sicher wieder dabei sein.

#MonitoringLove #DataCenterLove

About the Author:

Christian Michel ist seit über zehn Jahren in Projekten in ausführender und leitender Funktion tätig. Sein Schwerpunkt ist die Beratung im Umfeld Open Source basierender Monitoring Lösungen für mittlere Unternehmen, weltweit agierende Konzerne und Öffentliche Einrichtungen unter Berücksichtigung sensibler Daten in schützenswerten Bereichen. Christian Michel ist Team Lead System Monitoring bei becon GmbH.