Nach längerer Zeit melde auch ich mich mal wieder mit einem kurzen Blog Artikel zu Wort. Diesmal berichten wir von der conhIT – der wichtigsten Messe für Healthcare IT in Europa. Natürlich ist das Thema „Digitalisierung“ das beherrschende Thema.

Vom 17. bis 19. April drehte sich alles um die elektronische Patientenakte, die Analyse von Gesundheitsdaten, eLearning, mobile Anwendungen und integrierte Arzt- und Krankenhausinformationssysteme. Hinzu kommen connected Devices aus dem privaten Umfeld der Patienten, die der Unterstützung und Heilung dienen können. Diese Themen haben sich bereits in den letzten Jahren angekündigt. Relativ neu ist die aktuelle Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Künstliche Intelligenz (ca. 30 bis 40% weniger Komplikationen durch den Digitalen OP), Robotik (von der Rehabilitationsanwendung bis zur minimalinvasiven Chirurgie) und Virtual Reality gestützte Therapie.

Neben diesen großen innovativen Bereichen beschäftigen die Gesundheits-IT aber auch immer noch wichtige Themen wie die europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), das IT-Sicherheitsgesetz (KRITIS) und das Risikomanagement für IT-Netzwerke, die Medizinprodukte beinhalten (ISO 80001). Besonders diese Themenfelder sorgen für die Verschmelzung von vorhandener IT mit Kommunikations-, Medizin- und Haustechnik in Krankenhäusern. Eine zentrale CMDB treibt diese notwendige Verschmelzung für eine ganzheitliche Betrachtung der eingesetzten Assets voran. Nur so können alle für den Datenschutz, das Risikomanagement und die sicherheitsrelevanten Daten in ihren Abhängigkeiten erfasst, dargestellt und bewertet werden.

becon hat das Universal Medical Device Nomenclature System (UMDNS) des Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in i-doit integriert. Mit dem i-doit Add-on DIMDI ist es möglich, medizinische Geräte zu dokumentieren und die bekannt guten Funktionen der weitverbreitetsten Open Source basierenden CMDB zu nutzen. Mit unserem brandneuen Add-on ScanIT für i-doit können zudem medizinische Geräte mit einem Barcode versehen und noch vor einer automatischen Inventarisierung erfasst werden. So können Wareneingänge, Umzüge oder Entsorgungen weniger fehleranfällig dokumentiert und verwaltet werden.