Pressemitteilung 10. April 2019 | Die becon GmbH, Spezialist für Unternehmens-Rechenzentren und Cloud-Infrastrukturen, entwickelt derzeit den Open Source API-Hub OpenCelium. OpenCelium verbindet auf einfache Art Applikationen für IT-Betrieb und IT-Service-Management miteinander, damit sie nahtlos kommunizieren und Daten einfach untereinander austauschen können – ähnlich wie das Mycelien-Geflecht der Pilze im Waldboden die Bäume zum Wood Wide Web verknüpft. Mit OpenCelium wird so aus dem Schreiben und Aktualisieren von API-Scripts für den IT-Administrator ein einfaches Drag & Drop an einem komfortablen Frontend. becon hat den Alpha-Test an OpenCelium erfolgreich abgeschlossen und startet jetzt sein Early Adopter Programm.

OpenCelium: API-driven, webbasiert, quelloffen

OpenCelium übernimmt in zentraler Position – quasi als API-Hub, an den die ITSM-Systeme angedockt werden – die Verwaltung der Schnittstellen und ihre Synchronisation: ohne Code, per Wizard, End-to-End. Es ist ein quelloffenes, webbasiertes Tool, das einfach zu bedienen ist. Das grafische Frontend wurde mit ReactJS und Java geschrieben und bietet Drag & Drop Funktionen für Integration und Daten-Mapping. OpenCelium ist API-driven und unterstützt generisch REST, d.h. alle RESTful API Schnittstellen können nahtlos angedockt werden. Eine Vielzahl von API-Connectors für verschiedene Applikationen in IT-Betrieb und IT-Service-Management ist bereits verfügbar – darunter: Ansible, Azure, Icinga, i-doit, OTRS, Prometheus, Sensu und Zammad. Weitere individuelle API-Connectors können flexibel für beliebige Schnittstellen und Applikationen ergänzt und erweitert werden – auch durch die Early Adopter. So kann in der OpenCelium Community nach und nach eine Connector-Sammlung entstehen, die jeder nach seinen Anforderungen nutzen, ergänzen und zum eigenen ITSM-Applikations-Geflecht zusammenschließen kann.

OpenCelium als Early Adopter mitgestalten

„Wir freuen uns, OpenCelium jetzt neben unseren Kunden auch einer größeren Community von Administratoren, Entwicklern und Interessenten vorzustellen, die unser neues Open Source Tool frühzeitig nutzen, testen und mitgestalten wollen“, so Jakob Semere, Projektleiter OpenCelium bei der becon GmbH. Teilnehmer am Early Adopter Programm erhalten Unterstützung bei der Installation, Zugriff auf die Dokumentationen wie API- und Benutzerhandbuch sowie Zugang zu drei Slack Channels für die Kommunikation mit den Experten und anderen Teilnehmern. Der Source Code von OpenCelium wird in einem Git in Bitbucket gemanagt. Early Adopter können hier den Code mitgestalten oder mit einem lokalen Clone schon ihr eigenes Projekt starten. Wer als OpenCelium Early Adopter dabei sein will, kann sich registrieren unter: www.opencelium.io/getting-involved

Unproduktive ITSM-Prozesse automatisieren

Durch das einfache zentrale Schnittstellen-Management befreit OpenCelium Administratoren – oder teure Spezialisten – von unproduktivem Aufwand und trägt dazu bei, die Data Center Prozesse weiter zu automatisieren: Üblicherweise werden Systeme für den IT-Betrieb oder das IT-Service-Management direkt über ihre APIs verbunden. Meist sorgt dann ein selbst geschriebenes Plugin oder Script für die Kommunikation zwischen ihnen und ruft benötigte Daten aus beiden Systemen ab. Doch je mehr Tools im Spiel sind und je häufiger es Updates oder Änderungen gibt, desto öfter müssen auch die entsprechenden Scripts geändert werden und es entsteht ein unproduktiver Aufwand, der sich nun mit OpenCelium vermeiden lässt.

Links: