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Update DIMDI 2.0: i-doit Add-on feiert Major-Release

Heute feiert das i-doit Add-on DIMDI sein erstes Major Release Update auf Version 2.0. Mit dem DIMDI-Addon (benannt nach dem deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information) lassen sich Medizinprodukte in der kosteneffizienten IT Dokumentationslösung i-doit umfassend dokumentieren. Medizinische Geräte wie MRT, CT und PACS basieren zunehmend auf Standard IT und führen zur Verschmelzung von Medizin IT und Technik IT. Zudem richten immer mehr Krankhäuser und medizinische Einrichtungen eine umfassende Dokumentation ihrer Umgebung ein, um die Anforderungen der Medizinprodukte Betreiberverordnung (MPBetreibV) zu erfüllen (insbesondere §12 Medizinproduktebuch und §13 Bestandsverzeichnis). Beide Faktoren machen die Dokumentation von medizinischen Geräten in einer Standard CMDB sinnvoll.

Für Sie haben wir neben neuen Funktionalitäten, einer besseren Übersicht und verständlicheren Benutzung, noch viele weitere Verbesserungen entwickelt. Lesen Sie in diesem Blogartikel alle Neuerungen im Detail.

In der ersten Version des i-doit Add-ons sind bereits folgende Features enthalten:

  • Objekttyp „Station/Fachabteilung“:
    Stationen wie sie in einem typischen Krankenhausumfeld existieren sind als Standort-Objekte im i-doit angelegt worden, um die Medizingeräte korrekt zuordnen zu können.

  • Mehrere Kategorien von Medizinprodukten:
    Es werden verschiedene Objekttypen als Vorschläge für Medizinprodukte-Unterteilungen mit ausgeliefert. Diese können natürlich wie in i-doit üblich individuell angepasst werden.

  • Kategorie „Medizingerät“:
    Hier können Medizinprodukte-spezifische Eigenschaften hinterlegt werden. (Siehe Erweiterung der Kategorie „Medizingerät“)

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Das sind die Neuerungen des i-doit Add-ons DIMDI:

  • Neuer Objekttyp „Einweisung“
    In der Kategorie „Einweisung“ des gleichnamigen Objekttypen lässt sich dokumentieren, welche Mitarbeiter wann und von wem in den Umgang mit dem Medizingerät unterwiesen wurden. Dabei wird zwischen einer Ersteinweisung (durch den Hersteller / nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 MPBetreibV) und einer normalen Einweisung (durch Erstunterwiesene Kollegen) unterschieden. Ein schriftlicher Nachweis über die erfolgte Unterweisung lässt sich in der Dokumentation ebenfalls hochladen. Auch das Planen von Einweisungen für die Zukunft ist möglich, in dem der Status auf „geplant“ statt „durchgeführt“ gesetzt wird. Eine weitere Option für die Kategorie „Einweisung“ ist das setzen eines Ablaufdatums.

    Außerdem ist dem Objekttypen die i-doit Standardkategorie „Modell“ zugeordnet, sodass das Herstellen von Beziehungen zwischen Einweisungen und Medizingeräten entfällt. Sobald ein Medizingerät die gleiche Hersteller-Modell-Kombination wie die Einweisung hat, ist eine Zuordnung gegeben.

  • Neue Kategorie „Termine“
    In dieser Kategorie können Termine für die messtechnische- und sicherheitstechnische Kontrolle sowie Wartungen von Medizingeräten dokumentiert werden. Dazu können ein Servicebericht und ein Ergebnis hochgeladen werden. Außerdem gibt es eine Verknüpfung zum „Durchführenden“, womit eine Person oder auch eine Fremdfirma (Organisation) verlinkt werden kann.

  • Erweiterung der Kategorie „Medizingerät“
    Die Felder UMDNS-Bezeichnung, Typ, Loscode und die betriebliche Identifikationsnummer von Medizingeräten werden weiterhin unterstützt. Neu hinzugekommen sind durch die Anforderungen aus der Medizinprodukte-Betreiber Verordnung folgende Punkte:

    • Anschaffungsjahr
    • Kennnummer der benannten Stelle
    • Risikoklasse ( I, IIa, IIb oder III)
    • Beleg für Funktionstest (nach §10 Absatz 1 MPBetreibV)
    • Fristen bzw. Zyklus für
      1. Sicherheitstechnische Kontrolle
      2. Messtechnische Kontrolle
      3. Wartung
  • Neue Reports für Medizingeräte
    Ausgehend von §12 und §13 der Medizinprodukt-Betreiberverordnung wurden neue Reports erstellt:

    • „Report: Medizinprodukte-Bestandsverzeichnis(global)
Anforderungen aus §13 MPBetreibVAttribute im Report
In das Bestandsverzeichnis sind für jedes Medizinprodukt nach Absatz 1 folgende Angaben einzutragen:
1. Bezeichnung, Art und Typ, Loscode oder die Seriennummer, Anschaffungsjahr des Medizinproduktes,Bezeichnung (Allgemein); Bezeichnung (UMDNS); Typ; Loscode; Seriennummer, Anschaffungsjahr
2. Name oder Firma und die Anschrift des für das jeweilige Medizinprodukt Verantwortlichen nach §5 des Medizinproduktegesetzes,Verantwortlich nach §5 MPG (aus Kontaktzuweisung) mit Straße, Ort und PZL
3. die der CE-Kennzeichnung hinzugefügte Kennnummer der Benannten Stelle, soweit diese nach den Vorschriften des Medizinproduktegesetzes angegeben ist,Kennnummer der benannten Stelle
4. soweit vorhanden, betriebliche Identifikationsnummer,Betriebliche Identifikationsnummer
5. Standort und betriebliche Zuordnung,Standortpfad
6. die nach § 11 Absatz 1 Satz 2 und 3 festgelegte Frist für sicherheitstechnische Kontrollen.Sicherheitstechnische Kontrolle (aus Kategorie Medizingerät)
    • „Report: Medizinproduktebuch“ (variabel)
      • Liefert eine Auflistung aller primären Kontakte von den Objekten, die direkt einem Informationsverbund zugewiesen sind
Anforderungen aus §12 MPBetreibVAttribute im Report
1. erforderliche Angaben zur eindeutigen Identifikation des Medizinproduktes,Bezeichnung (Allgemein); Betriebliche Identifikationsnummer
2. Beleg über die Funktionsprüfung und Einweisung nach § 10 Absatz 1,Beleg für Funktionstest
3. Name der nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 beauftragten Person, Zeitpunkt der Einweisung sowie Namen der eingewiesenen Personen,Auflistung aller Unterwiesenen Personen aus der Kategorie Einweisung, mit Beschränkung auf „Ersteinweisung“
4. Fristen und Datum der Durchführung sowie das Ergebnis von vorgeschriebenen sicherheits- und messtechnischen Kontrollen und Datum von Instandhaltungen sowie der Name der verantwortlichen Person oder der Firma, die diese Maßnahme durchgeführt hat,Zyklus von STK und MTK aus Kategorie Medizingerät; Auflistung aller Termine vom Typ STK und MTK (mit Datum und Durchführendem)
5. Datum, Art und Folgen von Funktionsstörungen und wiederholten gleichartigen Bedienungsfehlern sowie
6. Angaben zu Vorkommnismeldungen an Behörden und Hersteller.
  • Außerdem gibt es folgenden Report an allen Medizinprodukten:

    • „Report: zugehörige Einweisung (variabel)“
      • Dieser Report zeigt alle Einweisungen an, die die gleiche Modell-Hersteller-Kombination haben, wie das Medizinprodukt.
  • Weitere Anpassungen des Add-on

    Der Objekttyp „Station/Fachabteilung“ wurde in die Objekttypgruppe „DIMDI“ verschoben. Diese heißt nun wie das Add-on und nicht mehr „Medizingeräte“, was die Übersichtlichkeit eines i-doits mit mehreren Objekttypgruppen verbessert.

    Die Objekttypen haben außerdem neue Icons im becon-Stil erhalten, sodass sich die neuen Objekttypen besser in das Gesamtbild von i-doit einpflegen.

Wir arbeiten stetig daran, das Add-on für Sie noch besser zu machen. Dafür sind wir auf Ihr Feedback angewiesen. Kontaktieren sie uns gerne bei Fragen oder Anregungen. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Möchten Sie gerne mehr über das i-doit Add-on DIMDI und das Release erfahren? Dann melden Sie sich für unser kostenloses Webinar an:

  • am Mittwoch, 24.06.2020

  • 15.00 – 16.00 Uhr

     

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Das Add-on DIMDI erweitert i-doit um Objekttypen für die Dokumentation von medizinischen Geräten. Benannt wurde das Add-on nach dem deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), welches mit dem Universal Medical Device Nomenclature System (UMDNS) einen Katalog zur Klassifizierung von medizinischen Geräten zur Verfügung stellt.

i-doit ist in Kombination mit dem Add-on DIMDI in der Lage diese medizinischen Geräte zu dokumentieren.

Referent und Moderator

Jan Beckmann ist seit Mai 2019 bei der becon GmbH als IT-Consultant tätig. Während des vorangegangen Masterstudiums im Wirtschaftsingenieurwesen hat er einen Fokus auf das Projektmanagement gelegt, kennt sich jedoch auch mit der Programmierung in Java und dem Webdesign aus. Durch eigene Gründungserfahrung bringt er ebenfalls unternehmerisches Denken mit.

Referent, Jan Beckmann, becon GmbH

Andreas Geist hat bereits diverse Zweige in der Personalentwicklung, im Rahmen seines dualen Studiums zum Diplom-Betriebswirt, mit Erfolg durchlaufen können. Aufgrund der Herausforderung die geeigneten Personen für die offenen Vakanzen zu begeistern, lag hier bereits der Fokus auf der innerbetrieblichen Qualifizierung von Mitarbeitern. Während seines MBAs an der SIBE, konzentrierte er sich auf die Steigerung der Mitarbeitermotivation durch Flexibilisierung der Arbeitszeit entsprechend der modernen Arbeitswelt. Bei becon ist er für die Bereiche HR- und Sales-Solutions verantwortlich. In seiner Funktion sind strategische sowie operative Entscheidungen auch für unsere Kunden täglicher Begleiter.

Moderator, Andreas Geist, becon GmbH

Darum becon

Als i-doit Premium Partner, i-doit CERTIFIED SUPPORT PARTNER und i-doit DEVELOPMENT PARTNER der synetics GmbH unterstützen wir Unternehmen bei der Einführung des IT-Dokumentationssystems i-doit, entwickeln eigene Add-ons für weitere Schnittstellen und sind somit Experten im Bereich Datenintegration und –schnittstellen. Zudem bieten wir neben der Audit-Vorbereitung mit zertifizierten Experten und der Erstellung von Sicherheitskonzepten nach ISO 27001 und BSI-Grundschutz auch die Implementierung und Weiterentwicklung eines Information Security Management Systems (ISMS). Im Jahr 2019 haben wir die Bereitstellung, Weiterentwicklung und Vertrieb der Add-ons ISMS und VIVA2 des IT-Dokumentationssystems i-doit von der synetics GmbH übernommen.

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Mehr als nur IT Dokumentation | Fact Sheet i-doit with becon

i-doit ist mehr als nur die beste auf Open Source basierende Plattform für IT-Dokumentation. Mit einem intelligenten Beziehungsmodell, der Möglichkeit IT Services zu modellieren, Konfigurationen zu Geräten und Applikationen zu verwalten sowie Abhängigkeiten und Statistiken zu visualisieren, wird i-doit zu einer business-tauglichen CMDB. In diesem Fact Sheet beschreiben wir die Benefits von i-doit und Leistungspakete, Add-ons und Service Pakete die becon Ihnen bietet.

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Über den Autor:

Jan Beckmann ist seit Mai 2019 bei der becon GmbH als IT-Consultant tätig. Während des vorangegangen Masterstudiums im Wirtschaftsingenieurwesen hat er einen Fokus auf das Projektmanagement gelegt, kennt sich jedoch auch mit der Programmierung in Java und dem Webdesign aus. Durch eigene Gründungserfahrung bringt er ebenfalls unternehmerisches Denken mit.
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